Am Beispiel des Kunden Weyer möchten wir Ihnen einmal exemplarisch die Phasen einer von uns durchgeführten Badsanierung erläutern. Wir unterscheiden hierbei folgende Phasen:

1. Aufmaß und Bestandaufnahme vor Ort

Bevor wir mit der eigentlichen Badezimmerplanung beginnen, vermessen wir die bestehenden Räumlichkeiten und geben, im Gespräch mit dem Kunden, erste Ideen und Anregungen für das neue Badezimmer.

Die vor Ort erstellten Fotos und die durch das Aufmaß gewonnenen Daten sind die Grundlage für unsere Planung und die Entwürfe für ein neues Bad. Auf Basis dieser Daten erstellen wir eine 3D-Planung inkl. Angebot für die Umsetzung des neuen Bades.

Beides wird dem Kunden dann von einer unserer Einrichtungsberaterinnen in einem persönlichen Termin vorgestellt und zusammen mit dem Kunden - in unserer Stil- und Collagenwelt - final festgelegt. Wenn alles passt und wir das „Go“ erhalten, kann die erste Bauphase beginnen.

2. Baustelleneinrichtung

Zum Schutz des offenen Wohnbereiches im Erdgeschoss haben wir für das Badezimmer im 1. Obergeschoss eine Staubschutzwand mit Staubschutztür errichtet. Dadurch wird die Verschmutzung der restlichen Wohnräume auf ein Minimum reduziert. Die sich auf dem Laufweg befindenden Türen, Bodenbeläge und Treppen wurden mit Maler-vlies abgedeckt. Zur besseren Entsorgung des Bauschutts wurde eine Schuttrutsche montiert. Mit ihr musste der Bauschutt nicht durch das Haus getragen werden.

3. Entkernung des alten Badezimmers

Bevor wir mit den Arbeiten für das neue Badezimmer beginnen konnten, musste zuerst das alte Bad weichen. Mit der Demontage der Holzdecke, Sanitärobjekte, Wand- und Bodenfliesen (einschl. Fliesenkleber sowie Putz) und des vorhandenen Estrichs, haben wir genug Platz für die Neugestaltung geschaffen.

 

 

4. Rohrinstallation

5. Dampfschutzsperre und Decke

Die Dampfschutzsperre schützt die dahinterliegende Dämmschicht und die Bauteile vor eindringender Feuchtigkeit. Um später die Trockenbauplatten anbringen zu können, setzten wir eine Unterlattung an die Decke. Damit kein Wasserdampf in das Dämmmaterial eindringen kann, haben wir die Dampfschutzsperre an der Außenwand und der Decke angebracht. Danach befestigten wir die ersten Trockenbauplatten an der Decke.

6. Trockenbau

Um dem Kundenwunsch der Nischen in den Wänden des Duschbereiches, über dem WC und des eigelassenen Spiegelschranks gerecht zu werden, haben wir eine Trockenbauwand vorgezogen. Danach folgte die Montage des Einbaurahmes für das versenkte WC Modul. Nun konnten die Trockenbauplatten an den restlichen Wänden angebracht werden.

7. Abdichtung

Bevor wir die Abdichtung in der Dusche installiert haben, mauerten wir einen Sitz in die Dusche. Um die Schädigung der Bausubstanz durch eindringende Feuchtigkeit zu verhindern, wurde eine Abdichtung im Duschbereich angebracht. Im Anschluss folgten die Fliesenarbeiten im Duschbereich. Mit einem Fliesenformat von 40 cm x 80 cm wurden die ersten Fliesen in der Dusche verlegt. Durch die großen, kalibrierten Fliesen entsteht eine sehr schmale Fuge.

8. Fußbodenheizung

9. Malerarbeiten

Für die Wandgestaltung werden die nicht gefliesten Wandflächen gespachtelt und geschliffen. Um den vom Kunden gewünschten Ballotini Metallic Putz aufzubringen muss, wie so häufig, der Untergrund vorbehandelt werden.
Anschließend bürstet man eine Mischung des Putzes im gewünschten Metallic-Farbton mit dem Flächenstreicher kreuzweise auf. Nach vollständiger Trocknung der Oberfläche wird dieser Arbeitsschritt wiederholt und die Wände erhalten somit eine besondere Charakteristik.

10. Tischlerarbeiten

11. Fertigmontage

Nach Fertigstellung der Fliesenarbeiten und des Ballotini Putzes an den Wänden, erfolgt die Fertigmontage des Badezimmers. Diese beinhaltet die Montage der Waschtischanlage mit einer Kunststeinplatte und aufgesetztem Waschtisch, der Unterschränke und des Seitenschrankes. Dadurch entsteht viel Stauraum im neuen Bad. Der in die Wand eingelassene Spiegelschrank wirkt elegant und bietet versteckte Aufbewahrungsmöglichkeiten. Der bodengleiche geflieste Duschbereich ist großzügig geschnitten und mit einer gefliesten Sitzbank ausgestattet. Die Armaturen sind durch die Unterputz-Montage pflegeleicht. Die Nischen in den Wänden bieten eine praktische Ablagefläche und sind mit einer indirekten Beleuchtung (mit Farbwechsel) ausgestattet. Ein besonderes Highlight dieses Badezimmers, sind die Nachtlichter am WC und unter dem Waschtisch, die durch Bewegung aktiviert werden.

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